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Mode und Bekleidung

Modemarken, die fast in Vergessenheit geraten

Es gibt mittlerweile unzählige Modemarken, die vor Jahren der Renner waren, aber mittlerweile in der Versenkung verschwunden sind. Leider zählt dazu nicht nur Esprit und Ed Hardy, sondern auch die vor Jahrzehnten so beliebte Modemarke Fruit of the Loom. Dabei punktet das Label noch immer mit hochwertiger sportlicher Bekleidung und wie es scheint, legt Fruit of the Loom gerade die Weichen für ein Comeback. Ed Hardy, Esprit oder Pierre Cardin hingegen bieten keine exklusive Mode mehr an, sondern lassen sich teilweise von Discountern verramschen.

Fruit of the Loom

In vielen Erfahrungsberichten ist von schlechter Qualität von Fruit of the Loom zu lesen. Doch hierbei vergessen die Verbraucher einen kleinen Unterschied. Wer billig kaufen möchte, wird natürlich keine hervorragende Qualität erhalten. Dies zeigt sich vor allem bei Fruit of the Loom, da das Unternehmen gleich mehrere Qualitätsstufen für den Verbraucher bietet.

  • Während die Premium Qualität zwar eher hochpreisig sind, punkten sie mit bester gekämmter und ringgesponnener Baumwolle, die für einen weichen Griff sorgt. Doch auch die Langlebigkeit und der Tragekomfort sind besonders hoch.
  • Eine gute Alternative ist die Valueweight Qualität, die etwas günstiger ist, aber eine wertige Verarbeitung aufweist. Sie ist unter allen Kollektionen der Preis-Leistungssieger.
  • Die Classic Kollektion hingegen kann ebenfalls bei der Qualität überzeugen, da sie eine Grammatur von 280 g/m2 aufweist. Zudem sind die Sweatshirts und Jogginghosen mit einer glatten Baumwollaußenseite und einer angerauten Fleece-Innenseite ausgestattet.
  • Die Original Kollektion hingegen gibt es vorwiegend in einfachen Standard-Shirts, die gerade mal bis zu 140 g/m2 aufweisen. Sie sind zum niedrigen Preis erhältlich und somit auch von der Qualität her nichts Besonderes.

Wer auf hochwertige Qualität von Fruit of the Loom setzt, sollte sich auf jeden Fall auf die Premium oder Valueweight und Classic Kollektion konzentrieren.

Esprit – von der hochwertigen Markenmode zu Ramsch

Gegründet wurde das Unternehmen schon im Jahre 1968 in Kalifornien. Jahrelang war Esprit die Marke für junge Menschen. Leider änderte sich in den 2000er-Jahren die Qualität rasant nach unten. T-Shirts waren nach mehrmaligem Waschen verzogen und die Seitennähte rutschen nach vorn. Zudem gibt es Esprit mittlerweile auf dem Wühltisch, was nichts mehr mit exklusiver Mode zu tun hat. Esprit hat sich von der einstigen Modemarke bedauerlicherweise recht zügig immer weiter abwärts bewegt. Die Qualität lässt zu wünschen übrig und die exklusiv ist hier schon lange nichts mehr.

Ed Hardy – von hochpreisiger Modemarke zu Billigprodukt

Die Modemarke Ed Hardy wurde vom Tätowierer Donald Ed Hardy gegründet. Für rund 300.000 Dollar hatte er dann die Rechte an seinen Motiven an Christian Audigier verkauft. Audigier druckte die Motive auf alles, was ging. Von Unterwäsche, über Taschen und T-Shirts war vor den Motiven nichts sicher. Getragen von den Stars und Sternchen in Amerika, kamen die Produkte auch schnell auf den europäischen Markt. Doch dann kam der Massenmarkt und die Motive wurden auf Kugelschreiber, Federmäppchen etc. gedruckt. Die Jugend von heute wird die Ed Hardy Produkte nicht mehr kennen, da sie so schnell, wie sie aufgestiegen ist, auch wieder unterging.

Gleiches gilt auch von der einstigen hochpreisigen Modemarkt Pierre Cardin, die sehr beliebt war. Seit sie bei Discountern verramscht wird, kräht kein Hahn mehr danach.

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